• Neue Wege gehen - Die Spielgemeinschaft zwischen HCH und dem Akkordeonorchester Baden-Baden

HaLT

 

 

Der HCH hat sich im Jahr 2013 der Aktion HaLT (Hart am Limit) angeschlossen und somit das Zertifikat "Jugendfreundlicher Verein" erhalten.

Es wurde ein Regelwerk zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol mit den Suchtbeauftragten der Stadt erarbeitet.

Der Verein verpfichtet sich, den Jugendschutz sehr ernst zu nehmen und Vorbild für Jugendliche zu sein. Jugendlichen, die bei Veranstaltungen alkoholische Getränke kaufen wollen, wird die "Rote Karte" gezeigt.

Weitere Informationen über das Projekt lesen Sie hier:
(durch anklicken wird das Bild größer)

 

Verpflichtende Regelungen für Vereinsfeste, Veranstaltungen und für den Proberaum.

 

Der Harmonika Club Haueneberstein hält freiwillig folgende Regeln als jugendfreundlicher Verein ein:

  1. Einhaltung des Jugendschutzgesetzes: Bier, Wein und Sekt erst ab 16 Jahren, Spirituosen, Mixgetränke und Zigaretten nur für Volljährige.

  2. Aktionen die zum schnellen Trinken von Alkohol motivieren (z.B. Stiefeltrinken nach Auftritten, Happy hour oder all you can drink), sind nicht gestattet.

  3. Unbedingte Einhaltung des sogenannten „Apfelsaftgesetzes“: Das günstigste alkoholfreie Getränk darf nicht teurer sein als das günstigste alkoholische Getränk in gleicher Menge und wird auch beworben.

  4. Ausbilder/innen und Jugendleiter/innen leben einen maß- und genussvollen und vor allem verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol vor. Sie benehmen sich in Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen immer wie ein Vorbild und nehmen die Verantwortung gegenüber Eltern und Öffentlichkeit ernst.

  5. Alkohol wird nicht als Belohnung für einen Erfolg eingesetzt.

  6. Hinter der Bar stehen Erwachsene, die beim Verkauf alkoholischer Getränke verantwortungsbewusst handeln.

  7. Ausbilder/innen, Jugendleiter/innen und Vorstandsmitglieder kennen die Jugendschutzbestimmungen.

  8. Die Regeln, die für den Verein verbindlich sind müssen deutlich sichtbar aushängen, damit sie durch die Öffentlichkeit auch kontrolliert werden können.

  9. Ein eigener Jugendschutzbeauftragter wird für die Dauer der Veranstaltung bestellt. Er achtet darauf, dass die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.

  10. Die Erfahrungen bei dieser Veranstaltung (Wie ist es gelaufen? Was hat sich bewährt, was nicht?) werden an den Bürgermeister/die Gemeinde zurückgemeldet, um für die Zukunft Verbesserungen zu erzielen.

  11. Die Verantwortlichen im Verein kennen die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen und treffen die nötigen Vorkehrungen zur Umsetzung.

  12. Das Ausschankpersonal wird vor der Veranstaltung angewiesen, junge Besucher zum Vorzeigen eines Ausweises aufzufordern und - falls der notwendige Altersnachweis nicht erbracht wird - keinen Alkohol auszugeben.

  13. Der Veranstalter sorgt dafür, dass es neben alkoholischen Getränken auch attraktive alkoholfreie Alternativen gibt, z.B. alkoholfreie Cocktails.

  14. Es wird grundsätzlich auf hochprozentige Getränke Verzichtet, denn 90% aller schweren Alkoholvergiftungen unter Jugendlichen stehen in Zusammenhang mit Spirituosen, d.h. eine solche Regelung schützt besonders sie.

  15. Während einer Jugendveranstaltung wird grundsätzlich kein Alkohol ausgeschenkt.

  16. Auf die strikte Einhaltung des Jugendschutzgesetzes wird durch besonderes Material (Poster, „rote Karten“) hingewiesen.

Die HaLT HCH-Regeln zum Ausdrucken: HCH HaLT-Regeln.pdf